Festschloss Hof
© Kaiserliche Festschlösser

Im kaiserlichen Festschloss Hof feierten einst die Habsburger ihre glanzvollsten Feste. Auch das aufwändigste, teuerste und prächtigste Barockfest der ganzen Habsburger-Monarchie wurde hier im Jahre 1754 veranstaltet. Es dauerte drei Tage und wurde für die kaiserlichen Ehrengäste Maria Theresia und Franz Stephan abgehalten.

Ein barockes Gesamtkunstwerk

Das jetzt wieder toll her- und eingerichtete barocke Schloss war von einer, ursprünglich von Lucas von Hildebrandt angelegten, imposanten Gartenanlage umgeben - sie wird im Moment in ihrer authentischen Schönheit und Artenvielfalt wiederhergestellt. Dieses Meisterwerk künstlerisch gestalteter Natur mit Broderiebeeten, Pavillons und mächtigen Brunnenanlagen stieg mit sieben künstlichen Terrassen an das Ufer des Marchflusses ab.

Barockes Landleben kann man auf dem Meierhof - dem Gutshof des Schlosses - erleben. In den Stallungen dieses Gutshofes tummeln sich allerlei selteneTiere, etwa die akut vom Aussterben bedrohten Weißen Esel. Auch die einst in ganz Europa bewunderte Orangerie von Prinz Eugen wurde samt vorgelagertem Paradiesgarten detailgetreu revitalisiert. Außerdem sind Handwerksräume - wie in barocken Zeiten - zu sehen.

Im Naschgarten oder dem Hängemattengarten kann man relaxen.

 

Erlebnisprogramme  

Besonders zu erwähnen sind die diversen Aktivprogramme und Erlebnisführungen für Gruppen, die das barocke Leben spürbar machen.  

Beim Angebot "Im Dienste des Prinzen" kann z. B. die barocke Arbeitswelt erlebt werden. Im Rahmen dieses Aktivprogramms für Schulklassen wird durch den Besuch in den Handwerksstuben (Drechslerei, Korbflechterei, etc.), im Garten und im Stall (TeilnehmerInnen schlüpfen selbst in die Rolle von Stallburschen und -mägden) ein Einblick in den Alltag der Dienstboten Prinz Eugens eröffnet.

 

Schulführungen werden z. B. unter dem Titel „Fürsten ganz privat“ oder „Kellerführung und Ausblick von oben“ angeboten.

Bei der Schulführung "Fürsten ganz privat" geht man den Fragen nach, wie die Kaiserin eigentlich gewohnt hat, wie das Schlafzimmer eines Feldherrn ausgesehen hat und wie groß der Aufwand war, der für die Tafelrunden betrieben wurde.

Die "Kellerführung und Ausblick von oben" folgt den unterirdischen Spuren von Prinz Eugen im weitläufigen Kellerlabyrinth der Anlage. Bei dieser Führung geht es aber auch in die Höhe - es bietet sich ein prächtiger Blick weit über die Schlossanlage hinaus.

 

Weiter auf unserer Route

Nach diesem eindrucksvollen Erlebnis begeben wir uns wieder auf die Kamp-Thaya-March-Radroute und fahren auf dieser gemütlich bis zur Gemeinde Marchegg.

 

Quelle: http://schlosshof.at

 

Stand: Jänner 2018