Geras
Geras bietet sich mit dem Stift nicht nur zum Erleben von Kunst und Kultur an, sondern öffnet im Naturpark allen BesucherInnen die Augen für die Schönheit und Vielfältigkeit der Natur.
Stift Geras
Das Stift Geras wurde 1153 gegründet. Neben dem Marmorsaal mit Fresken von Paul Troger, dem Bischofszimmer und der Kapelle des Seligen Jakob Kern, findet sich dort auch einen Bilderzyklus, der das Leben des Heiligen Norbert darstellt. Außerdem gibt es im Stift Geras interessante Dauer- und Sonderausstellungen. Eine davon ist dem bekannten Kräuterpfarrer Weidinger gewidmet. Sein Wissen über Heilpflanzen und -kräuter hat ihn weit bis über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Die Ausstellung dokumentiert nicht nur seine Lebensgeschichte, sondern gibt auch Einblick in die Welt der Kräuter. Abseits der gängigen Heil- und Gewürzpflanzen, wie Salbei, Thymian oder Rosmarin, gibt es eine Vielzahl an weniger bekannten Gewächsen zu entdecken.
Naturpark Geras
Ziel des Naturparks in Geras ist es, die BesucherInnen dazu anzuregen, mit offenen Augen durch die Natur zu gehen. Daher werden Erlebnis-Führungen wie die „Teichexpedition“ oder „Die Tiere des Waldes“ angeboten. Die Wanderwege des Parks können aber auch auf eigene Faust erforscht werden. Sie führen entlang des Großgeheges für Mufflons, Dam- und Sikawild über den Jägersteig zu den Wildschweinen und zum Rotwild. Jeden Mittwoch und Samstag finden Fütterungen bei den Mufflons und dem Rotwild statt.
Bei der Vogelbeobachtungsplattform am Langen Teich, dem größten Karpfenteich des Stiftes Geras, kann man Wasservögel beim Nisten beobachten. Eine Übersichtstafel hilft dabei, die Vögel kennenzulernen. Auch die vom Aussterben bedrohten Fledermäuse werden auf einem Lehrpfad vorgestellt. Dort ist es unter anderem möglich, die Wirkung des für Fledermäuse so bedeutenden Echos auszuprobieren. Mutige können in einem Labyrinth ihren Orientierungssinn testen.
Eine Übersichtstafel auf der Aussichtsplattform zeigt die ursprüngliche Form der Kulturlandschaft vor etwa 30.000 Jahren.
Wild- und Waldschule
In der Wild- und Waldschule können Kinder und Jugendliche auf spielerische Weise den Wald und seine Bewohner erforschen und die Zusammenhänge der Natur selbstständig entdecken. Gemeinsam mit dem Pony Rasputin, der Hündin Brita und JägerInnen oder FörsterInnen lernt man auf einem Spaziergang durch den Wald einiges über Wild, Bäume, Kräuter u.v.m. Geweihe von Hirsch und Reh, die Zähne eines Wildschweines und Greifvogelpräparate vermitteln Eindrücke über die Lebensweise der heimischen Tierwelt. Mit Hilfe einer Stammscheibe kann man das Alter eines Baumes messen. Höhe- und Abschlusspunkt ist das Grillen auf der Feuerstelle.
Weiter auf unserer Route
Nach diesem lehrreichen Naturerlebnis begeben wir uns wieder auf den Kloster-Radweg und fahren weiter Richtung Norden. Nachdem wir die Ortschaft Kottaun passiert haben, treffen wir auf die Kamp-Thaya-March-Radroute. Auf dieser radln wir nun weiter nach Langau, wo wir uns auf die Spur von fleißigen kleinen Tieren begeben.
Quellen: http://www.mamilade.at/stift/geras/1006620-stift_geras.html, http://www.naturparke.at/de/Naturparke/Niederoesterreich/Geras,
Stand: 06/2025



