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Tulln an der Donau

Egon Schiele-Museum & Egon Schiele-Geburtszimmer, Römermuseum, Hundertwasser-Schiff "Regentag" & Hundertwasser Tulln 08, Die Garten Tulln, Österreichisches Zuckermuseum

Egon-Schiele-Museum

Der berühmte und international anerkannte Maler Egon Schiele (1890 - 1918) wurde im Gebäude des Hauptbahnhofes Tulln geboren.

Das Egon Schiele-Museum wurde zum 100. Geburtstag des Künstlers am 12. Juni 1990 eröffnet. Im Erdgeschoss bietet das Museum eine ausführliche Dokumentation - gewidmet dem Leben, der Familie und dem Gesamtwerk Egon Schieles. Im ersten Stock und im Dachgeschoß werden mehr als 100 Originalwerke Egon Schieles gezeigt - Zeichnungen, Deckfarbenmalereien und Ölbilder.

Egon Schiele Museum am Bahnhof

Im Tullner Bahnhof wurden das Geburtszimmer Schieles und ein angrenzender Raum gemietet und eingerichtet, wobei das Zimmer mit Möbel ausgestattet wurde, die jenen der Familie Schiele entsprechen. Der erste, von den BesucherInnen zu betretende Raum, ist jenen Menschen aus Schieles Familie gewidmet, die mit der Eisenbahn zu tun hatten. Nachgebaut wurde hier weiters eine Modelleisenbahn mit Zügen der Zeit um 1890.

Römermuseum

Das Tullner Römermuseum, das im Marc Aurel-Park liegt, zeigt mit vielen Originalfunden, Bildern, Figuren, Dioramen und Modellen das militärische und zivile Leben im Römerlager "Comagenis" aus der Zeitspanne zwischen 90 und 488 nach Christus.

Gezeigt wird z. B. auch ein Modell, das das Lager in der heutigen Stadt zeigt.

Umfangreich sind die Objekte, die das zivile Leben dokumentieren - wie Schmuck, Gläser und Tonwaren, Inschriftsteine, Reste von Grabbauten und ein großer Münzschatz. Die Kleidung der Einheimischen wird durch ein "keltisches Paar" gezeigt. Der naturgetreue Nachbau einer Hausfront aus dem Lagerdorf führt in einen Raum mit Bautechnik und Hausrat. Ein ausgestelltes Wandfresko zeigt, dass sich die römische Wohnkultur auch an den Grenzen des Reichs etabliert war. Weiters bietet das Römermuseum Funde der römischen Grabkultur mit einer Auswahl an Beigaben.


 

Hundertwasser

Hundertwasser-Schiff "Regentag"

Das Hundertwasser-Schiff "Regentag" liegt im Gästehafen und liefert den BesucherInnen einen authentischen Einblick in das Leben des Künstlers während seiner zahlreichen Reisen. Gegen telefonische Voranmeldung im Minoritenkloster kann es besichtigt werden.

  

Hundertwasser - mit seiner Kunst ein Bindeglied zwischen Mensch und Natur - wäre im Jahr 2008 achtzig Jahre alt geworden. Anlässlich der Landesgartenschau 2008 (Die Garten Tulln) wurde das Werk des Künstlers Hundertwasser im Rahmen einer Ausstellung speziell in Bezug auf das Thema Natur beleuchtet.
Hundertwasser wollte all die Räume, in denen Menschen leben und sich aufhalten (Wohnung, Haus, Stadt, Landschaft) als Lebensräume in Harmonie mit der Natur verstanden wissen. Und er hat sich für die kreative Errichtung und die natur- und menschengerechte Gestaltung solcher Orte eingesetzt.

Die Garten Tulln - Niederösterreichs Landesgartenschau

Den BesucherInnen wird mit 46 Schau- und Mustergärten und vielen Attraktionen rund um das Thema Garten eine Gartenwelt und Ideenwerkstatt der ganz anderen Art geboten!  

Zu sehen gibt es z. B. auch einen Wasserpark - im Auwald mit Bootsrundkurs und einen Baumwipfelweg. Die Aktion "Natur im Garten"ist ebenfalls vertreten.

 

Österreichisches Zuckermuseum

Da Tulln mit der größten Zuckerfabrik Österreichs auch eines der Zentren der Zuckerindustrie ist, hat auch ein kleines "Zuckermuseum" in Tulln seinen Standort. Dort kann man die Entwicklung der Zuckerproduktion von der Rohrzuckermühle bis zur modernen Zuckerfabrik nachvollziehen.

Weiters ist erwähnenswert:

Fun-Erlebnisse im (Wild-)Wasserpark + Bootsverleih, Aubad und Erholungspark, Wasserski, BMX-Bahn, Nextbike-Station, Weltladen Tulln, die Stadt ist Klimabündnis-Gemeinde, die Klimabündnis-Schule Volksschule II Tulln hat beim Klimabündnis-Projekt Kindermeilen-Kampagne mitgemacht.

Weiter auf unserer Route

Ein kurzes Stück fahren wir noch am Donauradweg weiter, danach radeln wir auf dem Große Tulln-Radweg Richtung Süden bis Judenau. Von dort fahren wir weiter auf dem Franz Schubert-Radweg bis nach Michelhausen.

Quelle: https://www.schielemuseum.at/de/homehttp://www.tulln.at/?kat=345&mkat=345&op=304, http://www.diegartentulln.at

Stand: Mai 2019